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Saar-Hunsrück-Steig und Traumschleifen

Erwandert 184 traumhafte Kilometer ... an bizarren Felsen und idyllischen Bachläufen entlang ... durch tiefe Täler und geheimnisvolle Moorlandschaften. Entdeckt romantisch gelegene Seen, verwunschene Täler und phantastische Aussichten. Der Saar-Hunsrück-Steig grenzt an die Saarschleife nahe der Keramikmetropole Mettlach, an die Römerstadt Trier und an die Edelsteinhochburg Idar-Oberstein. Der im Mai 2007 eröffnete Saar-Hunsrück-Steig wurde vom Deutschen Wanderinstitut als Premiumweg zertifiziert. Mit 58 Erlebnispunkten erreichte er die TOP-Platzierung bei den Fernwanderwegen in Deutschland. Sein Alleinstellungsmerkmal: Mehr als 70 % Naturwege.

Premiumrundwandwege, die sogenannten Traumschleifen in der Region um den Steig bieten Wandergenuss pur. Rund um Abentheuer, Buhlenberg und Rinzenberg findet ihr die Traumschleife „Trauntal-Höhenweg“. Der abwechslungsreiche, ca. 9 km lange Weg führt entlang des kleinen Flüsschens Traun, durchstreift geheimnisvolle, einsame Wälder und bietet beeindruckende Aussichten über Wiesen und Felder.

Freizeitwege

In der Verbandsgemeinde Birkenfeld befindet sich ein dichtes Wanderwegenetz. Rundwanderwege mit unterschiedlichen Kilometerlängen und Profilen wie z. B. der Wildschweinweg oder der Pilzweg bieten die Möglichkeit zu vielfältigen Entdeckungen unserer herrlichen Mittelgebirgslandschaft.

Radwege

Wir laden euch herzlich ein, die schöne Region des Birkenfelder Landes zu erradeln. Wir bieten Rad-Rundtouren auf einem ca. 150 km langen Wegenetz. Die Touren sind sicher nichts für schwache Waden – das Birkenfelder Land weist schließlich die Topographie einer klassischen Mittelgebirgslandschaft auf.

Weniger anstrengend dagegen verläuft der Naheradweg. Auf 120 Kilometern von der Quelle im Saarland bis hin zur Mündung in den Rhein bei Bingen folgt der Naheradweg dem namensgebenden Fluss Nahe. Teilstreckenradeln ist möglich, denn eine gute Bahnanbindung für die Hin- oder Rückfahrt ist gegeben, direkt auch ab dem Bahnhof Neubrücke.

Weiterhin ist auf einem ca. 800 km langen Wegenetz die sogenannte Rheinland-Pfalz-Route

fahrbar. Sie verläuft durch das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz und somit auch mit einem Teilstück durch das Birkenfelder Land. Individuell könnt ihr eure  Tour unter www.rad-wanderland.de planen.

Nature.Fitness.Park Birkenfelder Land

Für all diejenigen unter euch, die gerne dem NordicWalking frönen und mit Stöcken unterwegs sein wollen, empfehlen wir den Natur.Fitness.Park des Birkenfelder Landes. Die 6 ausgewiesenen Routen zwischen 8 und 20 Kilometer Länge, die unterschiedliche Schwierig-keitsgrade von einfach bis schwer bedienen, sind frei miteinander kombinierbar und verlaufen auf gut begehbaren Strecken. Spezielle Tafeln entlang der Strecken zeigen euch wie ihr zusätzlich mit leichten Übungen fit werdet.

Start und Ziel ist der Wanderparkplatz Zauberwald in Oberhambach.

Aussichtsturm Hattgenstein

Auf dem ehemaligen Sportplatz Hattgenstein steht der neue 27 Meter hohe Aussichtsturm. Von hier hat man einen herrlichen Blick bis in das Saarland und auf den Erbeskopf. Unter-halb des Turmes liegt der Walderlebnispfad „Zauberwald“ und der „Nature.Fitness.Park Birkenfelder Land“.

Götterallee zwischen Leisel und Schwollen

Die bunten Plastiken mögen den Wanderer zunächst vielleicht befremden, jedoch lehnen sich die Rekonstruktionen eng an die antiken Vorbilder an. Neue Untersuchungsmethoden machten es möglich, auch minimale Spuren ehemaliger Bemalungen an antiken griechischen und römischen Skulpturen zu erkennen und nachzuweisen.

Die Farbrekonstruktionen basieren auf den neuen Forschungen, bei denen auch römische Wandmalereien und Mosaike herangezogen werden. Die bunte Götterallee bietet nicht nur etwas fürs Auge, sondern informiert auch über die wichtigsten Staatsgötter, die im römischen Reich verehrt wurden. Ebenso wird eine Auswahl einheimischer Gottheiten vorgestellt, die sich im Stammesgebiet der Treverer großer Beliebtheit erfreuen.

Kirche Heiligenbösch

Die Kirche und Jugendfreizeitstätte Heiligenbösch – idyllisch auf einer Anhöhe zwischen Schwollen und Leisel gelegen – ist bekannt als Ort der Ruhe und Besinnung, aber auch der Begegnung. An diese Idee der Vielfalt knüpft auch das sich derzeit noch im Aufbau befindende „Interpretationszentrum“ an, das sich schwerpunktmäßig in ganz unterschiedlichen Bausteinen mit Themen der römischen und keltischen Kultur auseinandersetzt. So entstehen derzeit u. a. Übernachtungsmöglichkeiten, ein archäobotanischer Versuchsgarten, ein künstliches Aquädukt sowie ein römisches Spielehaus.

Keltisches Hügelgrab

Auf dem jetzigen Gelände der Fachhochschule befand sich ehemals ein keltisches Gräberfeld mit mindestens 10 bis 12 Grabhügeln. Die teils besonders aufwendig konstruierten Grabanlagen, in denen die Toten bestattet wurden, bezeugen, dass es sich um Angehörige einer sozial hoch gestellten Führungsschicht handelte. 1999 wurde im Rahmen eines EU-Projektes Hügel Nr. 4 im Maßstab 1:1 unweit der Original-Fundstelle auf dem Campus rekonstruiert. Dabei wurden die Ausgrabungsbefunde weitgehend berücksichtigt. Im Zentrum des Hügels fand man damals eine NW-SO orientierte 5,25 m x 2,50 m große Grabgrube mit einem hölzernen Sarg (vielleicht ein ausgehöhlter Baumstamm), in dem eine Frau mit ihrem Schmuck und Grabbeigaben bestattet worden war. Aufgrund der Funde konnte der Grabhügel in die Zeit um 400 v. Chr. datiert werden.

Grabhügel Siesbach

Der rekonstruierte römische Monumental-Grabhügel datiert in die letzte Hälfte des 2. Jahrhunderts n. Chr. Das Grabdenkmal wurde von einer wohlhabenden romanisierten Trevererfamilie errichtet, die in der näheren Umgebung ihren Gutshof hatte. Der ursprünglich wohl 4-5 m hohe Hügel wurde von zwei Umfassungsmauern umgeben. Im Hügelzentrum zeigt die Rekonstruktion einen auf einem Pinienzapfen sitzenden Adler, der in seinen Fängen eine Schlange hält. Im Grabkult symbolisierte der immergrüne Pinienzapfen das Leben nach dem Tod, während der Adler die Toten des Jenseits trug.

Nahe Sportplatz Leisel.


Weitere Informationen, Tourentipps, Wander- Radwander- und Freizeitkarten erhaltet ihr bei der Tourist-Information des Birkenfelder Landes, Friedrich-August-Straße 17, 55765 Birkenfeld, Tel.: 0 67 82 / 98 34 57 0, Fax: 0 67 82 / 98 34 57 3, Email: info@birkenfelder-land.de, Internet: www.birkenfelder-land.de

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